Stimmen zum Lockdown und dem Distanzlernen aus dem 7. Jahrgang

– So beschreiben Schüler_innen ihre Erfahrungen mit dem Homeschooling –

Als der Lockdown angefangen hatte und alle zuhause arbeiten mussten, war es zunächst gut. Als man immer nur Videokonferenzen hatte und nur von zuhause Hausaufgaben oder Videokonferenzaufgaben machen sollte, hat es keinen Spaß mehr gemacht. Im Radio hörte man nur noch, dass sich immer mehr Menschen infizierten. Es wurde immer schlimmer und meine Motivation sank zunehmend. Mich nervte außerdem, dass man die Lehrer_innen und Mitschüler_innen nicht sah. Gut am Homeschooling war, dass man länger schlafen konnte oder dass ich die Aufgaben morgens oder nachmittags machen konnte. Zuhause etwas zu chillen, fand ich ebenfalls gut. Als ich hörte, dass die Schule wieder öffnen würde, habe ich mich gefreut. Ich hoffe sehr, dass dies so bleibt.


Vor den Weihnachtsferien 2020 begann teilweise die Zeit des Homeschoolings, weil die Coronazahlen wieder stiegen. Zuerst war das in Ordnung für die Schüler und Schülerinnen. Nachdem der Lockdown verlängert wurde, war es nicht mehr in Ordnung. Es gibt große Familien, die viele Kinder haben aber nur einen PC oder Laptop. Das erschwerte das Homeschooling sehr. Der Lockdown wurde mehrmals verlängert. Man konnte sich nicht mit Freunden treffen und Lehrer und Lehrerinnen konnten ihre Eltern nicht mehr besuchen. Alle saßen zuhause. Dann sanken die Infektionszahlen endlich und die Schulen öffneten wieder, allerdings im Wechselmodell. Dadurch ist die Situation in den Großfamilien etwas besser geworden. Wenn es wieder ins Homeschooling gehen sollte, würde ich vorschlagen, nicht so schwere Aufgaben zu geben und vor allem auch weniger Aufgaben. Ich fände es gut, wenn es dafür mehr Videokonferenzen geben würde. Wenn die Lehrer und Lehrerinnen mir schriftlich Aufgaben geben, verstehe ich diese oft nicht so gut, wenn wir es in einer Videokonferenz gemeinsam besprechen fällt mir die Bearbeitung sehr viel leichter.


Mitte Dezember 2020 wurden die Schüler und Schülerinnen der IGS Bovenden, nach Veranlassung der Landesregierung erneut ins Homeschooling geschickt.

Aufgrund der hohen Infektionszahlen ordnete die Landesregierung Niedersachsen zwei Wochen vor Weihnachten ein zweites Mal ein Homeschooling an. Anstatt zur Schule zu gehen, wurden wir mit Unterrichtsmaterialien und vielen Videokonferenzen mit den Lehrern und Lehrerinnen versorgt. Vorteile waren z. B. dass man länger schlafen konnte, man weniger Aufgaben machen musste und sich teilweise besser konzentrieren konnte. Nachteile waren, dass man viele Videokonferenzen hatte, manchmal technische Probleme auftraten und die Lehrer und Lehrerinnen nicht immer sofort erreichbar waren.

Abschließend fand ich für mich das Homeschooling besser, weil ich mir die Zeit besser einteilen konnte. Aber man lernt in der Schule doch mehr als zuhause.


Am Anfang vom Homeschooling im Dezember 2020 gingen wir alle wieder nach Hause und mussten dort unsere Aufgaben erledigen.

Zuerst dachte ich mir, dass das nur einen Monat gehen würde und ich dann wieder in die Schule gehen darf, aber das war leider nicht so.

Zu Beginn war ich motiviert und habe alles gut verstanden, was am Ende leider öfters nicht der Fall war.

Das Gute am Homeschooling fand ich war, dass es zuhause ruhiger ist als in der Schule und dass ich nach dem Beenden der Aufgaben schneller Freizeit hatte.

Blöd fand ich, dass ich meine Lehrer und Lehrerinnen, Mitschüler und Mitschülerinnen und meine Freunde nicht sehen durfte. Außerdem gab es öfters technische Probleme. Als Verbesserungsvorschlag könnte man vielleicht eine gewisse Zeit für jedes Fach festlegen, damit Fragen von den Lehrkräften schneller beantwortet werden können.

Zum Glück dürfen wir zurzeit im Wechselmodell zur Schule gehen.